Darstellungsformen

Zeiten, in denen die Bespielung klassischer Massenmedien wie TV, Hörfunk und Print genügt, gehören längst der Vergangenheit an. Die Langzeitstudie der ARD/ZDF-Massenkommunikation zeigt: Die Reichweite dieser klassischen Medien ist insbesondere bei den unter 29-Jährigen stark rückläufig.1 Gleichzeitig gibt es in dieser Alterskohorte praktisch niemanden, der nicht regelmäßig Online-Medien konsumiert.2 Nur noch ein geringer Anteil der Mediennutzung fällt auf offline Medien.3

Auch der Konsum von digitalen Medien untersteht einem Wandel. Dabei lassen sich bei der jungen Generation zwei Trends feststellen:

  • Der Konsum von Online-Medien findet verstärkt “on-the-go”, also mobil statt.4
  • Mediennutzung wird parallel, das heißt mehrere Medien werden zeitgleich konsumiert.5
Print

Akteure müssen sich daher auf neue Medien und Darstellungsformen einlassen, um von der jungen Zielgruppe wahrgenommen zu werden. Darüber hinaus müssen sie Wege finden, der veränderten Mediennutzung gerecht zu werden. Im Media Innovation Lab suchen wir Antworten auf die Frage, wie Unternehmen und Medienhäuser das gelingen kann.

Dabei haben wir uns auf zwei unterschiedliche Klassen an Darstellungsformen fokussiert:

  • Etablierte Darstellungsformen, die bereits intensiv genutzt werden
  • Darstellungsformen, die sich aktuell aufgrund stetiger technologischer Fortschritte in einer Wachstumsphase befinden und für die unmittelbare Zukunft umfassende Nutzungsperspektiven versprechen

Referenzen:

  1. Vgl. Breunig, Handler und Kessler (2020), Massenkommunikation 1964-2020: Mediennutzung im Langzeitvergleich, S. 414, hier abrufbar. Zuletzt abgerufen am 30.09.2020.
  2. Vgl. Beisch, Koch und Schäfer (2019), ARD/ZDF-Onlinestudie 2019: Mediale Internet-nutzung und Video-on-Demand gewinnen weiter an Bedeutung, S. 376, hier abrufbar. Zuletzt abgerufen am 30.09.2020
  3. Vgl. Breunig, Handler und Kessler (2020), Massenkommunikation 1964-2020: Mediennutzung im Langzeitvergleich, S. 414, hier abrufbar. Zuletzt abgerufen am 30.09.2020.
  4. Vgl. Beisch, Koch und Schäfer (2019), ARD/ZDF-Onlinestudie 2019: Mediale Internet-nutzung und Video-on-Demand gewinnen weiter an Bedeutung, S. 376, hier abrufbar. Zuletzt abgerufen am 30.09.2020
  5. Vgl. Breunig, Handler und Kessler (2020), Massenkommunikation 1964-2020: Mediennutzung im Langzeitvergleich, S. 414, hier abrufbar. Zuletzt abgerufen am 30.09.2020.